Bayerisches Fußballturnier der Ministrantinnen und Ministranten:Teamgeist, Fair-Play und Wettkampf

„Der Teamgeist ist das, was beides verbindet – den Fußball und den Glauben“, betonte der Bamberger Diözesanjugendpfarrer Gerd Richard Neumeier. Besonders beim Blick auf den Ministrantendienst werde deutlich, dass es viele Parallelen gebe: Gemeinsam etwas anpacken, aufeinander achten, füreinander einstehen, das seien alles Dinge, die in der Sakristei und im Altarraum genauso wichtig wären wie auf dem Sportplatz, so Neumeier.
Dieser besondere Geist zeigte sich nicht nur darin, dass an diesem Samstag viele Tore geschossen wurden – 61 insgesamt – sondern auch in der Tatsache, dass es dabei sehr respektvoll zuging. Fair-Play wurde bei den Spielerinnen und Spielern großgeschrieben. „Natürlich geht es auch mal etwas ruppiger zu, aber bei den Fouls, die ich so mitbekommen habe, waren die Beteiligten sofort da, haben aufgeholfen und sich entschuldigt“, so Tobias Bienert, Referent für Ministrantenpastoral im Erzbistum Bamberg.
Auch im Gespräch mit Spielerinnen und Spielern wurde deutlich, dass diese zwar Ehrgeiz zeigten und dass Rivalität in der Luft lag, dass am Ende des Tages aber der Spaß im Vordergrund stand. „Es ist ja keine Weltmeisterschaft“, erklärte Julian, 14, aus Bubenreuth. Auch wenn seine Mannschaft ihren Titel verteidigen konnte, letztlich sei es am wichtigsten, mit alten und neuen Freunden auf den Platz zu stehen und zu spielen – „wenn man dabei dann auch noch gewinnt, ist das natürlich der Jackpot“, so Julian.
An der Seitenlinie trugen insgesamt 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ihren Teil dazu bei, dass der Tag reibungslos über die Bühne ging: Malteser als Notfallsanitäter, Schiedsrichter, zahlreiche Mitglieder des Bamberger Ministranten-Arbeitskreises als Organisatorinnen und Organisatoren. „Ohne all diese helfenden Hände wäre das Turnier schlicht nicht möglich gewesen“, sagt Ministranten-Referent Bienert. Selbst der Kaffee- und Kuchenverkauf wurde in Eigenregie organisiert, von einer Ministrantengruppe aus der Pfarrei St. Josef Baiersdorf.
Ein Blick auf die Ergebnisse: In der Altersklasse der Junioren – dazu zählen alle Spielerinnen und Spieler bis 14 Jahren – sicherte sich die Mannschaft aus Maria Heimsuchung Bubenreuth (Erzbistum Bamberg) den ersten Platz durch einen 2:0-Sieg im Finale. Zweiter wurden die Ministrantinnen und Ministranten aus St. Michael Mettenheim (Erzbistum München). Das Spiel um Platz drei konnte die Pfarreiengemeinschaft Weilheim (Bistum Augsburg) für sich entscheiden. Bei den Senioren – also alle Ministrantinnen und Ministranten ab dem Alter ab 15 Jahren – gewann die Mannschaft aus dem Pfarrverband Fürstenzell (Bistum Passau) das Finalspiel mit 3:1 gegen die Minis aus St. Peter und Paul Großostheim (Bistum Würzburg). Den dritten Platz belegte das Team aus dem Dekanat Ingolstadt (Bistum Eichstätt).
Der nächste und damit 36. Bayern-Cup der Ministrantinnen und Ministranten wird im März 2027 im Bistum Regensburg stattfinden.
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Zitate zum Herausstellen
- „Der Teamgeist ist das, was beides verbindet – den Fußball und den Glauben“ - Bamberger Diözesanjugendpfarrer Gerd Richard Neumeier
- „Natürlich geht es auch mal etwas ruppiger zu, aber bei den Fouls, die ich so mitbekommen habe, waren die Beteiligten sofort da, haben aufgeholfen und sich entschuldigt“ - Tobias Bienert, Referent für Ministrantenpastoral im Erzbistum Bamberg
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